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v.l.n.r. Prof. Christoph Härtel, Eva von Vietinghoff-Scheel, Susanne Ziegler, Isabelle Samtleben, Petra Müller-März, Åsa Petersson, Prof. Marcel Romanos

Onboarding im Childhood-Haus Würzburg

Die ersten Mitarbeiterinnen haben ihre Tätigkeit aufgenommen. 

Der Vorstand des Fördervereins freut sich sehr, zwei äußerst erfahrene Fachkräfte an Bord zu haben, die ihre umfassende Expertise aus dem Kinderschutz einbringen werden. Mit ihrer fundierten fachlichen Erfahrung und ihrem sicheren Blick für die Praxis werden Isabelle Samtleben und Susanne Ziegler als Case ManagerInnen die Entwicklung im Childhood-Haus maßgeblich mitgestalten. Erreichbar ist das Case Management Mo/Mi/Do 09:00 – 15:00 Uhr & Di und Fr 09:00 – 13:00 Uhr. Kontaktaufnahme bitte per E-Mail unter childhood@stadt.wuerzburg.de.

Wir heißen Isabelle und Susanne herzlich willkommen und wünschen ihnen einen erfolgreichen und guten Einstieg!

Wertvolle Unterstützung und gelebte Kooperation!

Spende von der Bereitschaftspolizei

Im Rahmen des abteilungsinternen Weihnachtsmarktes konnte durch den Förderverein der Bereitschaftspolizei Abt.III Würzburg ein toller Gesamterlös erzielt werden. Davon wurden 1.500 € an an unser Childhood-Haus übergeben.

Das Childhood-Haus Konzept sorgt dafür, dass betroffene Kinder und Jugendliche an einem geschützen Ort kindgerecht befragt werden. Strafrechtlich relevante Fälle werden direkt im Childhood-Haus von Polizei, Staatsanwaltschaft und Richterschaft betreut – das beschleunigt die Verfahren und verbessert die Strafverfolgung.

Wir sagen Danke!💝

Auf dem Bild v. l. n. r.: Tobias Winheim, Åsa Petersson, Stefan Schoch

Foto: Katrin Heyer

Ein geschützter Ort für Kinder: Childhood-Haus Würzburg feierlich eröffnet

Würzburg, 18. Dezember 2025
Ein Haus, das Kindern zuhört, sie schützt und ihnen Halt gibt: Mit einer feierlichen Zeremonie wurde am Donnerstag das Childhood-Haus Würzburg am Hubland eröffnet. Mehr als 150 Gäste aus Kinderschutz, Medizin, Politik und Gesellschaft kamen zusammen, um die Eröffnung eines Ortes zu würdigen, der für betroffene Kinder und Jugendliche einen entscheidenden Unterschied machen wird. Unter ihnen waren die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach, Oberbürgermeister Martin Heilig, Landrat Thomas Eberth, der Präsident der

Das Childhood-Haus richtet sich an Kinder und Jugendliche, die Gewalt oder sexuellen Missbrauch erfahren haben. Statt belastender Wege durch zahlreiche Behörden finden sie hier einen geschützten, kindgerechten Raum. Medizinische, psychologische, juristische und soziale Fachkräfte arbeiten eng zusammen – mit dem Ziel, Kinder zu entlasten, ihnen Sicherheit zu geben und sie auf ihrem Weg zu begleiten.

In einer bewegenden Videoansprache unterstrich Königin Silvia von Schweden, Gründerin der World Childhood Foundation, die besondere Bedeutung solcher Einrichtungen.

Das Childhood-Haus Würzburg sei ein wichtiger Schritt, um Kindern in schweren Situationen Schutz und Würde zurückzugeben. Die World Childhood Foundation unterstützt die Einrichtung in der Aufbauphase durch Beratung und Projektmanagement.

Auch Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach betonte den gemeinsamen Auftrag:

„Kinderschutz geht uns alle an. Im Childhood-Haus arbeiten Polizei, Justiz, Ärztinnen und Ärzte sowie Psychologinnen und Psychologen Hand in Hand – damit Kinder nicht allein bleiben und Hilfe aus einer Hand erhalten.“

Untergebracht ist das Childhood-Haus in einem Gebäude der Julius-Maximilian-Universität Würzburg. Die Räume sind bewusst kindgerecht gestaltet: ein Vernehmungsraum mit audiovisueller Technik, geschützte Wartebereiche für Kinder und Jugendliche, Büroräume sowie ein medizinischer Untersuchungsraum schaffen eine Atmosphäre, die Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Der reguläre Betrieb soll Anfang 2026 starten.

„Kinder und Jugendliche müssen nach einem Misshandlungsverdacht nicht mehr durch zahlreiche Instanzen gehen. Sie finden in diesem Haus eine geschützte Umgebung und eine konstante Begleitung“, erklärte Prof. Dr. Paul Pauli, Präsident der JMU.

„Kinder, die Gewalt erlebt haben, brauchen medizinische Hilfe, die fachlich exzellent ist und zugleich ihre seelische Situation berücksichtigt“, sagte Prof. Dr. Tim J. von Oertzen, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg. „Das Childhood-Haus schafft hierfür die notwendigen Strukturen. Es verbindet medizinische Diagnostik, Kinderschutz und psychosoziale Unterstützung auf vorbildliche Weise.“

Die Stadt Würzburg, der Landkreis Würzburg und der Landkreis Main-Spessart tragen gemeinsam die Kosten für eine Personalstelle in der Fallkoordination. Oberbürgermeister Martin Heilig hob hervor, wie wichtig die enge interkommunale Zusammenarbeit und die Kooperation mit dem Verein Wildwasser e. V. für den nachhaltigen Erfolg des Projekts sind.

Mit Gesamtkosten von rund einer Million Euro konnte das Childhood-Haus nur durch starke Partner realisiert werden. Die Erste Vorsitzende des Trägervereins Childhood-Haus Würzburg e.V., Åsa Petersson, dankte den Förderern Sternstunden e.V., der FLYERALARM Kids Foundation, der Vogel Stiftung sowie BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“:

„Dieses Vorhaben ist ein Zeichen gelebter Stiftungskultur. Ohne die Unterstützung dieser Förderer hätte unsere Vision von einem Childhood-Haus in Würzburg nicht Wirklichkeit werden können.“

Von Anfang an wurde auch die Stimme junger Menschen gehört. Der Trägerverein band den Stadtjugendring Würzburg frühzeitig in das Projekt ein. Die Jugendgruppe nutzte die Eröffnung, um mit einem eindringlichen Appell daran zu erinnern, wie wichtig Zuhören, Vertrauen und verlässliche Hilfe für betroffene Kinder und Jugendliche sind.

Stimmen der Förderer und Partner:

Julia Woeste, stellv. Vorstandsvorsitzende der World Childhood Foundation Deutschland

„Wir gratulieren dem Childhood-Haus Würzburg zur heutigen Eröffnung. Als 12. Childhood-Haus in Deutschland und zweites in Bayern ist es ein wichtiger Ort, um Kinder und Jugendliche nach Gewalterfahrungen kindgerecht zu begleiten und ihre Rechte zu stärken. Für diese anspruchsvolle Aufgabe wünschen wir dem Team Kraft, Haltung und die notwendige gesellschaftliche und politische Unterstützung.“

Maria Schuppan, Geschäftsführerin FLYERALARM Kids Foundation

„Die FLYERALARM Kids Foundation fördert das Childhood-Haus Würzburg, damit junge Menschen die interdisziplinäre Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um neuen Mut zu fassen. Unser Antrieb ist die Vision von Königin Silvia: Wir arbeiten für das Ideal einer Welt, in der solche Schutzräume eines Tages nicht mehr nötig sind. Bis dahin geben wir alles.“

Dr. Gunther Schunk, Vorstand der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp

„Die Vogel Stiftung möchte das Projekt Childhood-Haus in Würzburg von Anfang an unterstützen und gleich auch wissenschaftlich begleiten lassen, damit eine langfristige Entwicklungsperspektive für diese wichtige Institution gesichert ist. Ganz nach unserem Motto: Stiften heißt anstiften!“

Hintergrund: Die Julius-Maximilians-Universität, das Universitätsklinikum, die Stadt Würzburg, die Landkreise Würzburg und Main-Spessart sowie pro familia Bezirksverband Unterfranken e.V., Wildwasser Würzburg e.V., Menschenskinder e.V. und die FLYERALARM Kids Foundation setzen sich im Childhood-Haus Würzburg e.V. dafür ein, das Childhood-Haus langfristig zu sichern und den Kinderschutz in der Region weiter zu stärken. Die Kooperation ist geprägt von einer intensiven Vernetzung der existierenden regionalen Beratungs- und Behandlungsangebote.

Foto: Stefan Dreising, UKW - v.li. Åsa Petersson, Vorsitzende CHH; Prof. Dr. Michael Müssig Stiftungsrat Vogel Stiftung; Prof. Dr. Tim E. von Oertzen, Ärztlicher Direktor UKW; Dr. Gunther Schunk und Erhard Frank (beide Vorstand der Vogel Stiftung); Prof. Dr. Marcel Romanos, Direktor Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Scheckübergabe für das neue Childhood-Haus in Würzburg

Würzburg, 11.12.2025 – Große Freude über Scheckübergabe beim Vorstand des neuen Childhood-Hauses in Würzburg: Die Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp startet eine großzügige Förderung für den Aufbau und die Arbeit des neuen Childhood-Hauses in Würzburg. Die Spende stellt einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Projekts dar und unterstützt Kinder und Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind.

Dr. Gunther Schunk, Erhard Frank und Prof. Dr. Michael Müssig (alle drei von der Vogel Stiftung) überreichten den symbolischen Scheck in Höhe von 125.000 Euro an den Vorstand des Childhood-Hauses. Die Förderung fließt in eine psychotherapeutische Fachkraft und den weiteren Aufbau der interdisziplinären Anlaufstelle, die medizinische, psychosoziale und juristische Hilfe unter einem Dach bündelt.

„Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Unterstützung“, betont Åsa Petersson, Erste Vorsitzende. „Die Spende hilft uns dabei, das Childhood-Haus in Würzburg weiter voranzubringen und betroffenen Kindern schnelle, sichere und kindgerechte Hilfe zu ermöglichen.“

Stiftungsvorstand Dr. Gunther Schunk unterstrich die langfristige Bedeutung des Projekts: „Das Childhood-Haus leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Kindern. Mit unserer Förderung möchten wir auch die Entwicklung eines wissenschaftlichen Evaluationskonzepts anstiften und den Forschungsaspekt gezielt unterstützen, um die Qualität der regionalen Versorgung gleich vom Start an zu sichern.“

Das Childhood-Haus Würzburg wird nach dem bewährten Modell arbeiten, bei dem alle relevanten Fachdisziplinen eng zusammenarbeiten, um Mehrfachbefragungen zu vermeiden und die Belastung für die betroffenen Kinder so gering wie möglich zu halten.

Über das Childhood-Haus Würzburg :Das Childhood-Haus Würzburg ist eine spezialisierte, interdisziplinäre Einrichtung für Kinder und Jugendliche, die Opfer von Gewalt geworden sind. Ziel ist es, Schutz, Hilfe und Aufklärung zu bieten – kindgerecht, vertraulich und professionell. Die Kooperation ist geprägt von einer intensiven Vernetzung der existierenden regionalen Beratungs- und Behandlungsangebote. Das Universitätsklinikum, die Julius-Maximilians-Universität, die Stadt Würzburg, die Landkreise Würzburg und Main-Spessart, sowie pro familia Bezirksverband Unterfranken e.V., Wildwasser Würzburg e.V., Menschenskinder e.V. und die FLYERALARM Kids Foundation setzen sich dafür ein, das Childhood-Haus langfristig zu sichern und den Kinderschutz in der Region weiter zu stärken.

Stadt und Landkreis Würzburg traten am 24.07.2025 dem Verein „Childhood-Haus Würzburg“ bei. v.l.n.r Prof. Dr. Marcel Romanos (Mitglied des Vorstands), Gunther Kunze (Jugendamt Stadt Würzburg), Eva von Vietinghoff-Scheel (Sozialreferentin Stadt Würzburg), Åsa Petersson (Vereinsvorsitzende), Michael Schumacher (Jugendamt Landkreis Würzburg)

Verein Childhood-Haus Würzburg nimmt neue Mitglieder auf

Der Aufbau des Childhood-Hauses Würzburg schreitet weiter voran – und die zentralen Akteure im regionalen Kinderschutz rücken dabei enger zusammen.

In einem formalen Akt im Würzburger Rathaus wurden nun Stadt und Landkreis Würzburg offiziell in den Verein „Projekt Childhood-Haus Würzburg e.V.“ aufgenommen. Damit wächst das Netzwerk weiter und festigt die gemeinsame Verantwortung für den Kinderschutz in der Region.

In der Vorbereitungsphase arbeiteten Gunther Kunze, Fachbereichsleiter Jugend und Familie der Stadt Würzburg, sowie Michael Schumacher, Geschäftsbereichsleiter Amt für Jugend und Familie des Landkreises Würzburg, eng und vertrauensvoll zusammen. Ihr Ziel: eine abgestimmte und wirkungsvolle Optimierung der regionalen Angebote zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehört bereits der Landkreis Main- Spessart, der frühzeitig die Bedeutung dieses interdisziplinären Kinderschutzprojekts erkannt hat.

Würzburgs Sozialreferentin Eva Vietinghoff-Scheel nahm an der Mitgliederversammlung teil. „Mit dem Beitritt weiterer zentraler Akteure im Kinderschutz wird deutlich: Das Childhood-Haus ist nicht nur ein Ort, sondern ein gemeinsames Versprechen an unsere Kinder, dass sie Schutz, Unterstützung und Gehör finden“, so Vietinghoff-Scheel.

Das Childhood-Haus Würzburg entsteht derzeit als interdisziplinäre Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind. Ziel ist es, alle beteiligten Professionen – von Polizei, Justiz, Medizin, Jugendhilfe bis hin zur Psychotherapie – unter einem Dach zu vereinen, um Betroffenen schnelle und kindgerechte Hilfe zu bieten. Die Folgen eines Traumas zu mindern, Geschehenes strafrechtlich aufzuarbeiten und weitere Übergriffe zu verhindern, sind ebenfalls erklärte Ziele der Vereinsmitglieder.

Das Universitätsklinikum, die Julius-Maximilians-Universität, die Stadt Würzburg, die Landkreise Würzburg und Main-Spessart sowie pro familia Bezirksverband Unterfranken e.V., Wildwasser Würzburg e.V.,

Menschenskinder e.V. und die FLYERALARM Kids Foundation setzen sich im Verein dafür ein, das Childhood-Haus langfristig zu sichern und den Kinderschutz in der Region weiter zu stärken. Die Kooperation ist geprägt von einer intensiven Vernetzung der existierenden regionalen Beratungs- und Behandlungsangebote.

Jochen Schönleber, Sparkassen Vorstandsmitglied, übergab an die 1. Vorsitzende des Fördervereins „Projekt Childhood-Haus Würzburg“ Åsa Petersson einen Scheck über 5000 Euro.

Sparkasse Mainfranken Würzburg unterstützt Childhood-Haus Würzburg

Die Sparkasse Mainfranken Würzburg engagiert sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen und unterstützt die Arbeit des Vereins Childhood-Haus Würzburg mit einer Spende von 5.000 Euro.
Childhood-Haus Würzburg e.V. kooperiert mit der World Childhood Foundation, die 1999 von Königin Silvia von Schweden gegründet wurde. Die Organisation setzt sich weltweit für den Schutz von Kindern vor Missbrauch und Vernachlässigung ein. In Würzburg soll der zweite bayerische Standort entstehen, der Kinder und Jugendliche mit Missbrauchserfahrungen eine Anlaufstelle bietet und sie mit professioneller Hilfe unterstützt.

Das Universitätsklinikum, die Julius-Maximilians-Universität, die Stadt Würzburg, die Landkreise Würzburg und Main-Spessart so-wie die Organisationen pro familia Bezirksverband Unterfranken e.V., Wildwasser Würzburg e.V., Menschenskinder e.V. und die FLYERALARM Kids Foundation setzen sich gemeinsam dafür ein, das Childhood-Haus aufzubauen und langfristig zu sichern.

v.l.n.r.: PD Dr. Tim von Oertzen (Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg),Maria Schuppan (Stiftungsleiterin der FLYERALARM Kids Foundation), Prof. Dr. MarcelRomanos (Vorstandsmitglied und Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie amUniversitätsklinikum Würzburg) und Åsa Petersson (1. Vorsitzende des FördervereinsChildhood-Haus Würzburg).

FLYERALARM Kids Foundation spendet 60.000 Euro 

Starkes Engagement für den Kinderschutz: FLYERALARM Kids Foundation spendet 60.000 Euro für das Childhood-Haus Würzburg 

Kinderschutz braucht Partner, die handeln. Mit 60.000 Euro unterstützt die FLYERALARM Kids Foundation das Childhood-Haus Würzburg. Die Spende finanziert eine Projektkoordinatorin, die den weiteren Aufbau begleitet, kindgerechte Therapieräume ausstattet und die Zusammenarbeit der Fachkräfte intensiviert.

Ein Childhood-Haus ist eine spezialisierte Anlaufstelle für Kinder, die Gewalt erfahren haben. Statt sie durch verschiedene Institutionen zu schicken, werden dort alle relevanten Fachkräfte – von Medizin über Psychologie bis hin zu Polizei und Jugendamt – unter einem Dach vereint. Das Ziel: Betroffenen Kindern eine geschützte Umgebung bieten, in der sie einfühlsam betreut und begleitet werden. Alles ambulant. Damit ein solcher Schutzraum in Würzburg seine Türen öffnen kann, müssen noch einige entscheidende Schritte umgesetzt werden – die finanzierte Projektkoordinatorin trägt maßgeblich dazu bei, dass alle Strukturen optimal vorbereitet sind.

„Dank dieses wertvollen Beitrags können wir die organisatorischen Abläufe weiter voranbringen und das Projekt auf die nächste Stufe heben“, erklärt Åsa Petersson, 1. Vorsitzende des Fördervereins Childhood-Haus Würzburg. „Jeder Beitrag bringt uns näher an unser Ziel: einen sicheren Ort in der Region für Kinder zu schaffen, die dringend Schutz und Hilfe brauchen.“

Nachhaltige Förderung für Kinder und Jugendliche

Die Unterstützung für diese kindgerechte Anlaufstelle ist Teil eines umfassenden Engagements: Die FLYERALARM Kids Foundation fördert gezielt Projekte, die jungen Menschen Sicherheit, Bildung und soziale Teilhabe ermöglichen. Dabei steht das Wohl der Kinder immer im Mittelpunkt.

Gerade im Kinderschutz übernimmt die Stiftung Verantwortung und unterstützt nachhaltige Initiativen, die direkte Hilfe leisten. „Das Childhood-Haus Würzburg ist ein unglaublich wichtiges Vorhaben“, sagt Maria Schuppan, Stiftungsleiterin der FLYERALARM Kids Foundation. „Kinderschutz bedeutet, nicht wegzusehen, sondern aktiv zu werden – doch allzu oft stehen bürokratische Hürden einer schnellen Hilfe im Weg.“

Maria Schuppan und Åsa Petersson vor dem Logo des Childhood-Hauses Würzburg.

Maria Schuppan und Åsa Petersson vor dem Logo des Childhood-Hauses Würzburg. 

Das Vorhaben schafft kurze Wege, fördert die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche und stellt das Wohl der Kinder mit einfühlsamer Betreuung in den Mittelpunkt, so Schuppan weiter. „Als Würzburger Stiftung tragen wir dazu bei, diesen interdisziplinären Ansatz Realität werden zu lassen. Und mit der Projektkoordinatorin haben wir einen Meilenstein auf dem Weg zur Eröffnung erreicht.“

Die FLYERALARM Kids Foundation zählt zudem zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins „Projekt Childhood-Haus Würzburg“ und begleitet den Aufbau aktiv.

Gemeinsam für den Kinderschutz

Neben der FLYERALARM Kids Foundation engagieren sich das Universitätsklinikum Würzburg, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die Stadt Würzburg, die Landkreise Würzburg und Main-Spessart, sowie pro familia Bezirksverband Unterfranken e.V., Wildwasser Würzburg e.V., Menschenskinder e.V.

Die Childhood-Häuser sind ein bewährtes Konzept der World Childhood Foundation, gegründet von Königin Silvia von Schweden. In Deutschland gibt es bereits elf solcher Einrichtungen, unter anderem in Leipzig, Heidelberg und München. Die Erfahrungen aus diesen Städten zeigen, wie essenziell spezialisierte Anlaufstellen für betroffene Kinder sind. 

Im März 2025 fand die symbolische Scheckübergabe statt.
Weitere Informationen zur FLYERALARM Kids Foundation unter: https://flyeralarm-kids-foundation.org/ 

Maria Schuppan und Åsa Petersson tragen das Armband der World Childhood Foundation, Jede Perle steht für einen Artikel der UN-Kinderrechtskonvention und erinnert daran, dass jedes Kind ein Recht auf eine unbeschwerte Kindheit hat.

Maria Schuppan und Åsa Petersson tragen das Armband der World Childhood Foundation, Jede Perle steht für einen Artikel der UN-Kinderrechtskonvention und erinnert daran, dass jedes Kind ein Recht auf eine unbeschwerte Kindheit hat. 

[Fotos: FLYERALARM | Horst Klement]